Sportfotografie mit Nikon

Manuela Wilms

Adieu DinTrab

Der letzte Trabrenntag am Bärenkamp lockte schon früh vor dem ersten Lauf, tausende Besucher auf die noch einzig verbliebene 800-Meter-Bahn in Deutschland.

Diese Kulisse hätte man sich vor Monaten gewünscht, doch jetzt ist es zu spät. Die Trabrennbahn am Bärenkamp wurde 1954 fertig gestellt und ist seit Heute Geschichte.

Der 1948 gegründete Trabrennverein kündigte vor fünf Jahren den Pachtvertrag zum 31. Dezember 2022 – somit endet eine Ära im Westen, es werden keine Trabrennen mehr stattfinden.

Das Gelände selber wird bis 2024 weiter genutzt, sei es für die beliebte Martini-Kirmes oder diversen Auto-Treffen. Die gebäude stehen bis 2024 weiterhin der Uni Duisburg-Essen zur Verfügung.

Nur für die Traber ist kein Platz mehr – eine bittere Erkenntniss, die uns unfassbar traurig macht!

Am Ende des Renntages flossen die Tränen, auch bei uns.

Schauen wir auf die neun Tagesprüfungen, die alle im Zeichen von DinTrab standen.

Wie in „alten“ Zeiten wurden die Paraden begleitet von der Amboß-Polka.

Im ersten Rennen zum „Preis vom Team Toto Dintrab“ setzte sich Tom Kooyman mit „Parodie Vrijthout“ durch.

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In der zweiten Prüfung zum „Preis vom Team Gastronomie Dintrab“ gewann Rob de Vlieger mit „Money Maker BR“.

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Es wurde immer voller auf der Bahn, mittlerweile standen die Menschen dicht gedrängt am Geläuf und feuerten die Aktiven an.

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Weiter ging es zum „Preis vom Team Bahnfernsehen Dintrab“. Yanick R. Mollema trabte mit „Jack“ als Erster durch das Ziel.

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Zur vierten Prüfung an diesem Silvestertag ging der Sieg zum „Preis vom Team Ordnungsdienst Dintrab“ an Niels van der Tol mit „Ivy Fortuna“.

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Der einsetzende Regen tat der Stimmung an der Bahn keinen Abbruch. Jani Rosenberg mit „Waikiki Fortuna“ erhielt die Siegerkokarde im „Gebrüder Dormann-Erinnerungsrennen“.

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Im sechsten Rennen zum „Hans Thenagels-Erinnerungsrennen“, war es Tom Karten, der mit „Versace Diamant“ gewann.

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Weiter ging es mit der siebten Prüfung zum „Preis vom Team Bahnsprecher Dintrab“. Hier sicherte sich im letzten Amateurfahren in Dinslaken Willem Zijlstra mit „Madoc Worthy“ den Sieg.

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Die vorletzte Prüfung im Trabreiten (Monté) zum „Preis vom Team Arzt und Sanitäter Dintrab“ begann nach zwei Fehlstarts. Bahnsprecher Detlef Orths Worte klingen immer noch nach: „Genießen Sie die Fehlstarts, es ist das allerletzte Trabreiten hier in Dinslaken. Es wird nie wieder so sein.“

Siegreich Marlene Matzky, die in ihrem ersten und letzten Rennen am Bärenkamp mit „Doc Holiday“ die amtierende Championesse Ronja Walter mit „Great Gatsby As“ hinter sich ließ.

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Das allerletzte Rennen in der fast 75-jährigen Geschichte des Trabrennsports in Dinslaken mit der passenden Bezeichnung „Adieu Dintrab“ gewann Ingrid van den Akker mit „Esperanzo Dipo TF“ in einem spannenden Fotofinish.

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Nach dem letzten Rennen legten die Aktiven einen Kranz nieder und zündeten Kerzen an.

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Eine emotionale Verabschiedung von Marco Schindler, sowie Rennbahnpräsident Gottfried Bison trieb nicht nur uns und vielen Aktiven, Mitarbeitern und Zuschauern die Tränen in die Augen, zu den Klängen Time to say Goodby von Tenor Andrea Bocelli.

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Auch wir sagen Danke!

Hier unsere große Bilderstrecke zum letzten Renntag:

Adieu DinTrab

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